Hoch­touren für Einsteiger in der “Blauen Silvretta”

Diese Gebietsdurchquerung in der "Blauen Silvretta" ist das ideale Programm für den Hochtouren Einsteiger. Durch Hochtäler und über Gletscher geht es auf zwei prominente Gipfel dieser Gebirgsgruppe, die Dreiländerspitze und Vorarlbergs höchsten Berg, den Piz Buin (3.312 m). Für die Mühen der Aufstiege wird man mit grandiosen Bergkulissen und komfortablen Hütten belohnt.

Programm

1. Tag

Nach dem Materialcheck beim Treffpunkt auf der Bielerhöhe geht es mit dem Taxi nach Ischgl. Über das Fimbatal steigen wir zu unserem Tagesziel, der Heidelberger Hütte (2.264 m), auf. Bevor wir uns kulinarisch verwöhnen lassen, können wir im Umfeld der Hütte noch die Steig- bzw. Klettertechnik verfeinern sowie das Anseilen üben.

Höhenunterschied aufwärts
300 m
Gehzeit
~ 2.5 Std.

2. Tag

Von der Hütte wandern wir durch das wunderschöne Tal der Aua da Fenga und besteigen die Breite Krone (3.079 m), eine ideale Eingehtour. Die Gipfelumrahmung ist hier einfach fantastisch und der Rundblick vom schroffen Fluchthorn bis hin zu den runden Schuttkuppen der Samnaungruppe entschädigt für die Anstrengungen. Nach der Gipfelrast geht es über das Kronenjoch weiter zum Grenzeckkopf (3.048 m) und auf einem teilweise exponierten Grat entlang der Landesgrenze hinab zum Futschölpass und weiter zur Jamtalhütte (2.165 m).

Höhenunterschied aufwärts
900 m
Höhenunterschied abwärts
900 m
Gehzeit
~ 6.5 Std.

3. Tag

Zeitig starten wir in Richtung Jamtalferner und steigen über den Gletscher zur Oberen Ochsenscharte (2.970 m) auf. Mit leichtem Gepäck erklettern wir die Dreiländerspitze (3.197 m), eine kühne, ausgesetzte Felspyramide am Grenzkamm zwischen Vorarlberg, Tirol und der Schweiz. In Anschluss geht es über den Vermuntgletscher hinab zur Wiesbadener Hütte (2.443 m), unserem heutigen Nachtquartier.

Höhenunterschied aufwärts
1000 m
Höhenunterschied abwärts
750 m
Gehzeit
~ 7.5 Std.

4. Tag

Von der Wiesbadener Hütte queren wir unterhalb der Grünen Kuppe hinüber zum Beginn des Ochsentaler Gletschers. Vorbei an beeindruckenden Spalten und Eisabbrüchen erreichen wir schließlich über ein großes Gletscherplateau die Buinlücke. Mit reduziertem Gepäck geht es in leichter, aber teils ausgesetzter Kletterei auf den höchsten Berg Vorarlbergs, den Piz Buin (3312 m). Nachdem wir das grandiose Gipfelpanorama genossen haben, steigen wir wieder in die Buinlücke ab. Über eine Scharte südlich der Fuorcla dal Cunfin und den Silvrettapass steigen wir schließlich über den langen Silvrettagletscher zur Silvrettahütte (2341 m) ab. Die heutige Nacht verbringen wir bereits in der benachbarten Schweiz.

Hinweis:

Aktuell (Stand Sommer 2022) ist im Bereich der Buinlücke mit vermehrtem Steinschlag aus der Flanke des Kleinen Piz Buin zu rechnen. Die Ursache liegt in einer aktiven Bergzereißung im Gipfelbereich. Es besteht die potentielle Gefahr eines größeren Felssturzereignisses, dessen Vorhersehbarkeit jedoch sehr schwierig ist. Wir sind uns dieser Gefahr bewusst und beobachten und beurteilen laufend die Situation vor Ort. Im Rahmen der Tour passieren wir den Gefahrenbereich so rasch wie möglich, um das Restrisiko so gut es geht zu reduzieren.

Höhenunterschied aufwärts
1000 m
Höhenunterschied abwärts
1000 m
Gehzeit
~ 8 Std.

5. Tag

Zuerst geht es hinauf zur Roten Furka (2.688 m), der österreichischen Grenze. Durch das Klostertal und entlang des Silvretta Stausees erreichen wir schließlich wieder unseren Ausgangspunkt, die Bielerhöhe.

Höhenunterschied aufwärts
350 m
Höhenunterschied abwärts
700 m
Gehzeit
~ 4.5 Std.
ab 925,00 
Anfrage Exklusivtour
Preis pro Person bei 2 Teilnehmenden.

Buchbar als Exklusivtour mit Privatbergführer zum individuellen Termin.

Eckdaten

Dauer

5 Tage

Schwierigkeit

Ausdauer

Technik

Personen

max. 4 Teiln.

Programm

1. Tag

Nach dem Materialcheck beim Treffpunkt auf der Bielerhöhe geht es mit dem Taxi nach Ischgl. Über das Fimbatal steigen wir zu unserem Tagesziel, der Heidelberger Hütte (2.264 m), auf. Bevor wir uns kulinarisch verwöhnen lassen, können wir im Umfeld der Hütte noch die Steig- bzw. Klettertechnik verfeinern sowie das Anseilen üben.

Höhenunterschied aufwärts
300 m
Gehzeit
~ 2.5 Std.

2. Tag

Von der Hütte wandern wir durch das wunderschöne Tal der Aua da Fenga und besteigen die Breite Krone (3.079 m), eine ideale Eingehtour. Die Gipfelumrahmung ist hier einfach fantastisch und der Rundblick vom schroffen Fluchthorn bis hin zu den runden Schuttkuppen der Samnaungruppe entschädigt für die Anstrengungen. Nach der Gipfelrast geht es über das Kronenjoch weiter zum Grenzeckkopf (3.048 m) und auf einem teilweise exponierten Grat entlang der Landesgrenze hinab zum Futschölpass und weiter zur Jamtalhütte (2.165 m).

Höhenunterschied aufwärts
900 m
Höhenunterschied abwärts
900 m
Gehzeit
~ 6.5 Std.

3. Tag

Zeitig starten wir in Richtung Jamtalferner und steigen über den Gletscher zur Oberen Ochsenscharte (2.970 m) auf. Mit leichtem Gepäck erklettern wir die Dreiländerspitze (3.197 m), eine kühne, ausgesetzte Felspyramide am Grenzkamm zwischen Vorarlberg, Tirol und der Schweiz. In Anschluss geht es über den Vermuntgletscher hinab zur Wiesbadener Hütte (2.443 m), unserem heutigen Nachtquartier.

Höhenunterschied aufwärts
1000 m
Höhenunterschied abwärts
750 m
Gehzeit
~ 7.5 Std.

4. Tag

Von der Wiesbadener Hütte queren wir unterhalb der Grünen Kuppe hinüber zum Beginn des Ochsentaler Gletschers. Vorbei an beeindruckenden Spalten und Eisabbrüchen erreichen wir schließlich über ein großes Gletscherplateau die Buinlücke. Mit reduziertem Gepäck geht es in leichter, aber teils ausgesetzter Kletterei auf den höchsten Berg Vorarlbergs, den Piz Buin (3312 m). Nachdem wir das grandiose Gipfelpanorama genossen haben, steigen wir wieder in die Buinlücke ab. Über eine Scharte südlich der Fuorcla dal Cunfin und den Silvrettapass steigen wir schließlich über den langen Silvrettagletscher zur Silvrettahütte (2341 m) ab. Die heutige Nacht verbringen wir bereits in der benachbarten Schweiz.

Hinweis:

Aktuell (Stand Sommer 2022) ist im Bereich der Buinlücke mit vermehrtem Steinschlag aus der Flanke des Kleinen Piz Buin zu rechnen. Die Ursache liegt in einer aktiven Bergzereißung im Gipfelbereich. Es besteht die potentielle Gefahr eines größeren Felssturzereignisses, dessen Vorhersehbarkeit jedoch sehr schwierig ist. Wir sind uns dieser Gefahr bewusst und beobachten und beurteilen laufend die Situation vor Ort. Im Rahmen der Tour passieren wir den Gefahrenbereich so rasch wie möglich, um das Restrisiko so gut es geht zu reduzieren.

Höhenunterschied aufwärts
1000 m
Höhenunterschied abwärts
1000 m
Gehzeit
~ 8 Std.

5. Tag

Zuerst geht es hinauf zur Roten Furka (2.688 m), der österreichischen Grenze. Durch das Klostertal und entlang des Silvretta Stausees erreichen wir schließlich wieder unseren Ausgangspunkt, die Bielerhöhe.

Höhenunterschied aufwärts
350 m
Höhenunterschied abwärts
700 m
Gehzeit
~ 4.5 Std.

Informationen zur Tour

TEILNAHMEVORAUSSETZUNGEN:

  • Gute Kondition
  • Trittsicherheit im weglosem sowie felsigem Gelände, Schwindelfreiheit

 

INKLUDIERTE LEISTUNGEN:

  • Führung durch staatlich geprüften Berg- und Skiführer
  • Leihausrüstung
  • Komplette Organisation
  • Persönliche Beratung im Vorfeld
  • Spesen des Bergführers (Getränke und Essen sowie Nächtigung mit Halbpension) bei Buchung als Gruppentour

ZUSATZKOSTEN:

  • Kosten für die eigene An- und Abreise
  • Kosten für die eigene Übernachtung und Halbpension auf der Hütte, Verpflegung untertags (gesamt ~300 € / Person)
  • Spesen des Bergführers (Getränke und Essen sowie Nächtigung mit Halbpension) bei Buchung mit Privatbergführer

 

TREFFPUNKT:

12:00 Uhr Bielerhöhe, Eingangsbereich Bergasthaus Hotel Piz Buin.

HINWEIS:

Es empfiehlt sich die Mitnahme von Schweizer Franken für die Nächtigung auf der Silvrettahütte.
Wir empfehlen zur bequemeren Anreise bereits am Vortag der Tour auf der Bielerhöhe zu übernachten. Unsere
Partnerbetriebe, das Berggasthaus Hotel Piz Buin bzw. das Silvretta-Haus heißen Sie herzlich willkommen.

 

Bilder: 

Firmalpin GmbH

Thomas Hennerbichler