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Hier findest Du Antworten auf die am meisten gestellten Fragen.

Berg­führer

Was ist ein Berg­führer bzw. eine Berg­füh­rerin über­haupt?

Begonnen hat alles im 18. Jahr­hun­dert. Zunächst waren es Wissen­schaftler, Geist­liche und später das euro­päi­sche Bürgertum (allen voran die Briten), welche zu den Gipfeln der Alpen aufbra­chen. Diese waren aller­dings auf die Hilfe von orts­kun­digen einhei­mi­schen Trägern und Führern ange­wiesen. Die Berg­be­völ­ke­rung kannte das Gebirge von ihrer tägli­chen harten Arbeit und so fanden sich schnell überall Männer, welche die „Herr­schaften“ zu deren Traum­gip­feln führten. Die entspre­chende Abgel­tung für ihre Führungs­tä­tig­keit wurde für viele bald ein wich­tiges Zusatz­ein­kommen und mit dem stei­genden Alpen­tou­rismus begann sich das Berg­füh­rer­wesen als eigener Berufs­zweig zu entwi­ckeln.

Heute sind Bergführer:Innen auf Grund ihrer umfang­rei­chen und hoch­wer­tigen Ausbil­dung Experten in allen Berei­chen des Alpi­nismus. Sie sind die einzigen Profis am Berg, welche zum erwerbs­mä­ßigen Führen und Begleiten von Personen bei Berg- und Skitouren befugt sind.

Wie wird man Bergführer:In?

Mindes­tens 3 Jahre dauert derzeit in Öster­reich die Ausbil­dung – voraus­ge­setzt man erfüllt die Aufnah­me­kri­te­rien. Jedes Jahr treten rund 100 Inter­es­senten zu einer zwei­tei­ligen Eignungs­prü­fung an, jedoch nur etwa 20 Prozent der Teil­neh­menden schaffen es letzt­end­lich. Insge­samt rund 100 Kurs­tage stehen den Bergführeranwärter:Innen bevor.

Die Ausbil­dung umfasst die gesamte Palette des alpinen Berg­stei­gens in Theorie und Praxis sowie Berg­ret­tungs­tech­niken. Eine 21-tägige Führungs­praxis unter Aufsicht eines erfah­renen Berg­füh­rers ist ebenso verpflich­tend. Am Ende der Ausbil­dung steht der Abschluss­kurs mit der kommis­sio­nellen Abschluss­prü­fung. Kursort ist hier tradi­tio­nell Chamonix am Fuße des Mont Blanc. Dort müssen die  Anwärter:innen noch einmal alles zeigen, was sie in den letzten 3 Jahren gelernt haben.

Ist auch diese Hürde genommen, so steht einem Arbeits­platz im schönsten Büro der Erde nichts mehr im Wege.

Wie erkenne ich einen Berg­führer bzw. eine Berg­füh­rerin?

Jeder auto­ri­sierte Berg­führer und Berg­füh­rerin hat bei der Arbeit immer einen entspre­chenden Ausweis mit der aktu­ellen Jahres­marke seines Verbands dabei. Daneben tragen sie oft das charak­te­ris­ti­sche Abzei­chen des inter­na­tio­nalen Berg­füh­rer­ver­bands auf ihrer Beklei­dung.

Wander­führer

Was ist ein Wander­führer bzw. eine Wander­füh­rerin über­haupt?

Die geprüften Vorarl­berger Wanderführer:Innen begleiten Dich in die Berge und zeigen Dir die schönsten Wege Vorarl­bergs und anderen Regionen der Alpen. Sie machen auf die Beson­der­heiten der Natur und der Berg­welt aufmerksam und zeigen auf was in Punkto Sicher­heit, Mate­rial und Risi­ko­ma­nage­ment beim Wandern geachtet werden muss. Sie sind Profis durch und durch, haben eine aner­kannte und stan­dar­di­sierte Ausbil­dung hinter sich, sind selbst­stän­dige Unter­nehmer, Dienst­leister und Kenner ihres Faches. Sie sind ganz nah dran an der Natur und den Bergen und ermög­li­chen Ihnen, dies unter­schied­lich zu erleben – von einfa­chen Wande­rungen bis zu mehr­tä­gigen Touren von Hütte zu Hütten oder beim Schnee­schuh­wan­dern im Winter.

Der Weg zum geprüften Vorarl­berger Wander­führer setzt sich aus drei mehr­tä­gigen Kurs­mo­dulen zusammen und dauert insge­samt 17 Tage, in denen die verschie­denen Kurs­ein­heiten zum Wander­führer absol­viert werden.

Warum mit einem Wander­führer bzw. einer Wander­füh­rerin?

Sie führen nicht nur in die Berge, sondern betreuen ihre Gäste umfas­send. Sie beraten, unter­stützen, animieren und zeigen Euch die Berg­welt. Sie erklären die Fauna und Flora und infor­mieren über die Geschichte und Gegen­wart des Landes. Sie sind befä­higt und immer darauf bedacht ihre Gäste bei allen Akti­vi­täten eigen­ver­ant­wort­lich und unter Berück­sich­ti­gung aller Gefahren und äußerer Einflüsse, stets sicher zu führen.

Wie erkenne ich einen Wander­führer bzw. eine Wander­füh­rerin?

Jeder auto­ri­sierte Wander­führer und jede Wander­füh­rerin hat bei der Arbeit immer einen entspre­chenden Ausweis mit der aktu­ellen Jahres­marke seines Verbands dabei. Daneben tragen sie oft ein charak­te­ris­ti­sche Abzei­chen an der Beklei­dung.

Programm

Wie sieht es mit indi­vi­du­ellen Touren aus?

Hier bist Du bei uns genau richtig! Die ausge­schrie­benen Programme sind ledig­lich als Vorschläge oder Ideen für Deine persön­liche Berg­tour zu verstehen! Gerne gestalten wir für Dich Dein exklu­sives Firmalpin Programm ganz nach Deinen Bedürf­nissen!

Was muss ich mir unter “Tritt­si­cher­heit” und “Schwin­del­frei­heit” vorstellen?

Wer in den Bergen unter­wegs sein will, muss zunächst einmal gesund sein und über eine ausrei­chend gute Kondi­tion verfügen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Du Dich in unweg­samem und auch weglosem Gelände sicher bewegen kannst.

Geröll, felsiger oder erdiger Unter­grund sowie Altschnee­felder stellen für Dich kein Problem dar. Die Anfor­de­rungen sind bei jeder Tour unter­schied­lich und werden in den Detail­be­schrei­bungen genau erklärt. Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob eine Tour zu Dir passt, dann melde dich einfach bei uns!

Was bedeutet Klet­terei im II. bzw. III. Schwie­rig­keits­grad?

Klet­terei im II. Grad ist relativ einfache Klet­terei, die jedoch bereits schon den Einsatz von Händen und Füßen erfor­dert. Der III. Grad ist für unge­übte Klet­terer bereits eine Heraus­for­de­rung und erfor­dert Kraft­auf­wand. Wer Hoch­touren mit Klet­ter­stellen im III. Grad ins Auge fasst und noch gar keine Klet­ter­er­fah­rungen gemacht hat, dem empfehlen wir mindes­tens einen Tag Klet­ter­kurs bzw. eine Fels- oder Hoch­tou­ren­aus­bil­dung zu absol­vieren.

Wann und warum wird der Touren­ver­lauf geän­dert?

Trotz größter Bemü­hungen kann es beson­ders auf Grund der lokalen Verhält­nisse und witte­rungs­be­dingten Einflüsse nötig sein, das ausge­schrie­bene Programm vor Ort anzu­passen. Ebenso kann es unter Umständen vorkommen, dass eine Unter­kunft über keine freien Kapa­zi­täten mehr verfügt, und so eine Ände­rung des Routen­ver­laufs notwendig ist.

Was passiert bei Schlecht­wetter?

Ganz nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Klei­dung“ sind wir stets bemüht unser Programm an die herr­schenden Verhält­nisse anzu­passen. In Ausnah­me­fällen kann es auch notwendig sein, die Tour aus Sicher­heits­gründen abzu­sagen.

Kann eine Tour mangels Teil­nehmer abge­sagt werden?

Jene Touren, welche als Grup­pen­tour gebucht werden können, sind auf Basis einer Mindes­teil­neh­mer­zahl kalku­liert. Wird diese nicht erreicht, gibt es die Möglich­keit die Tour gegen einen Aufpreis trotzdem durch­zu­führen, einen Ersatz­termin zu wählen oder allen­falls die Buchung kostenlos zu stor­nieren.

Kann ich mit dem Berg­führer gemeinsam anreisen?

Der Umwelt zuliebe bietet sich stets eine gemein­same Anreise zum Ausgangs­punkt an! Gene­rell empfehlen wir Fahr­ge­mein­schaften zu bilden und unter­stützen Dich dabei sehr gerne.

Wie viel kostet die Leih­aus­rüs­tung?

Du erhältst eine hoch­wer­tige, moderne Leih­aus­rüs­tung für die gebuchte Tour zum größten Teil kostenlos bei uns. Details zur Leih­aus­rüs­tung findest Du bei der jewei­ligen Produkt­be­schrei­bung. Bitte gib uns bei der Buchung einfach Bescheid, was Du alles benö­tigst.

Ausrüs­tung

Was muss ich alles mitnehmen auf die Tour?

Auf unserer Home­page findest Du bei jedem Produkt eine genaue Programm­be­schrei­bung sowie eine Ausrüs­tungs­liste mit allen rele­vanten Gegen­ständen. Im Zwei­fels­fall kannst Du uns natür­lich jeder­zeit gerne schreiben oder anrufen.

Wie schwer darf mein Ruck­sack sein?

“So viel wie nötig, so wenig wie möglich” sollte die Devise sein! Aber keine Sorge — spätes­tens beim Ausrüs­tungs­check am Treff­punkt helfen wir Dir, das Ruck­sack­ge­wicht noch zu opti­mieren.

Unter­kunft

Wer über­nimmt die Reser­vie­rung der Unter­kunft?

Gerne über­nehmen wir die gesamte Orga­ni­sa­tion im Vorfeld und Du musst Dich um nichts kümmern! Bitte gib uns einfach Deine Wünsche bekannt! Du erreichst uns am besten per E‑Mail an info@firmalpin.at.

Schlafen wir auf der Hütte in Zimmern oder im Lager?

Es zählt prin­zi­piell der Kunden­wunsch! In manchen Quar­tieren stehen aller­dings nur Mehr­bett­zimmer oder Lager zur Verfü­gung bzw. müssen Zimmer länger­fristig im Voraus reser­viert werden.

Auch nicht alle Hütten verfügen über eine Dusche, vor allem jene, die beson­ders hoch gelegen sind. Einem gemüt­lich Hütten­abend steht trotz allem nichts im Wege.

Gibt es auf den Berg­hütten auch vege­ta­ri­sche Kost?

Auf nahezu allen Hütten wird mitt­ler­weile ein vege­ta­ri­sches Menü bei der Halb­pen­sion ange­boten. Falls Du spezi­elle Bedürf­nisse hinsicht­lich der Verpfle­gung hast, infor­miere uns einfach im Rahmen der Buchung.

Was passiert bei einem Storno?

Bei einem Storno müssen wir zuerst Rück­sprache mit der gebuchten Unter­kunft halten und infor­mieren Dich dann später über die Stor­no­be­din­gungen. Wir empfehlen den Abschluss einer Stor­no­ver­si­che­rung, um für etwaige Unan­nehm­lich­keiten gerüstet zu sein.

Versi­che­rung

Bin ich während der Tour versi­chert?

Nein. Wir empfehlen jedem Teil­nehmer den Abschluss einer Storno- sowie einer Priva­t­haf­t­pflicht- und Unfall­ver­si­che­rung , welche Bergrettungs‑, Bergungs- und Rück­trans­port­kosten inklu­diert. Speziell die Kosten nach einer Hubschrau­ber­ber­gung können mehrere tausend Euro betragen. Eine derar­tige Versi­che­rung kann bei den meisten alpinen Vereinen (Alpen­verein, Natur­freunde, ect.) abge­schlossen werden. Für Mitglieder dieser Vereine sind zudem Hütten­näch­ti­gungen häufig vergüns­tigt.

Wer trägt die Kosten bei einem Hubschrau­ber­ein­satz?

Die Kosten für einen derar­tigen Einsatz zahlt grund­sätz­lich der Verun­fallte. Aus diesem Grund empfehlen wir jedem Berg­be­geis­terten zumin­dest den Abschluss einer Berge­kos­ten­ver­si­che­rung.

Bezah­lung & Buchung

Wie ist das weitere Vorgehen nach einer Buchung?

Nach Abschluss Deiner Buchung erhältst Du von uns eine Buchungs­be­stä­ti­gung mit weiteren Details zum gebuchten Programm. Wir melden uns dann wieder bei Dir, sobald die Mindes­teil­neh­mer­zahl einer Grup­pen­tour zustande gekommen ist bzw. noch­mals kurz vor dem Touren­start, sobald der Wetter­be­richt eine verläss­liche Prognose über die Durch­führ­bar­keit der Tour erlaubt.

Bei Mehr­ta­ges­touren mit einer Anzah­lung lassen wir Dir für den Rest­be­trag noch eine Rech­nung per E‑Mail zukommen.

Muss eine Anzah­lung geleistet werden?

Bei mehr­tä­gigen Veran­stal­tungen ab 3 Tagen ist in der Regel eine Anzah­lung zu leisten. Details dazu findest Du beim jewei­ligen Produkt der Rubrik “Preis­info”.

 

Kann ich mit Kredit­karte oder Banko­mat­karte bezahlen?

Auf unserer Home­page stehen Dir die gängigsten Zahlungs­mög­lich­keiten zur Verfü­gung. Aus logis­ti­schen Gründen ist eine Bezah­lung vor Ort per Banko­mat­karte aller­dings leider nicht möglich.

Warum sind die Kosten für die Quar­tiere, Bahn­fahrten ect. nicht im Preis inbe­griffen?

Wir sehen uns vorrangig als Berg­führer und nicht als Pauschal­rei­se­an­bieter. Aus diesem Grund besitzen wir auch keine Reise­bü­ro­li­zenz. Gerne über­nehmen wir jedoch die gesamte Orga­ni­sa­tion im Vorfeld, sodass Du Dich um nichts mehr kümmern musst.

Wer über­nimmt die Spesen der Wander­füh­rerin bzw. der Berg­füh­rerin?

Bei Grup­pen­touren sind die Spesen der Führer im Preis inbe­griffen. Bei Firmalpin-Exklusiv-Touren über­nimmt diese der Gast. Infor­ma­tionen zu den Zusatz­kosten findest du bei den Details zu jeder Tour.

Welche Kosten entstehen, wenn ich von einer geplanten Tour zurück­trete?

Man kann jeder­zeit von seiner gebuchten Tour zurück­treten. Maßgeb­lich ist der schrift­liche Eingang der Rück­tritts­er­klä­rung. Weitere Infor­ma­tionen zu den Bedin­gungen im Falle eines Rück­tritts findest Du in den Allge­meinen Geschäfts­be­din­gungen. Wir empfehlen den Abschluss einer Stor­no­ver­si­che­rung, um für etwaige Unan­nehm­lich­keiten gerüstet zu sein.

Was passiert, wenn ich die Tour abbre­chen muss?

Schade, aber auch das kann vorkommen. Mehr zu den Bedin­gungen im Falle eines Touren­ab­bruchs findest Du in den Allge­meinen Geschäfts­be­din­gungen.